"Bdon Goung, Bdon Gong, Bein dein deGon deBi Bash!" - rhythmisches, Geflüster, nur von Uwe Kleiber´s monoton treibendem Cajon begleitet, so lädt das Stück spannungsgeladen zu einem Experiment ein. Eine schwere Techno-Drumloop von Uwe, Anand´s durch Verzerrer und Metalizer gefilterte Shaker und vor allem ihre ständig im Hintergrund laufende Vokal-Percussion erzeugen ein seltsames, unwirkliches Gefühl.
Die Harfe ist mit einem ans Mittelalter erinnernden Klang gespielt - dunkel, tiefgründig, fast etwas bedrohlich. Immer wieder minimalisiert sich das Stück auf puren Rhythmus und Sprechgesang oder Harfe herunter, um sich dann mit einem "böse" klingenden Bass im Akkordwechsel zu steigern - ständiger Spannungs- auf- und abbau erzeugen ein beinahe erotisches Gänsehaut-Gefühl.
Als Anand Uwe Kleiber mit der Cajon für dieses Stück aufnahm, unterstützte er seinen Groove mit "Bao! Bao!"-Ausrufen. Tatsächlich sind diese noch ganz leise zu hören, wenn man die Cajon-Spur solo schaltet, aber im Mix verschwinden sie natürlich - eine wundervolle Inspiration für den "Gesang"!
In den Tagen vor den Aufnahmen zu diesem Stück führte Anand ein Gespräch mit einer Freundin über das Verrücktsein, das Durchgeknalltsein, den Wahnsin. Aus diesem Gespräch kommt die Inspiration zu respektlosen Textfragmenten wie "plem plem, balla balla". Der innere Narr kennt keine Höflichkeit, er lacht über alles.
"Bao! Bao!" ist die kompromisslose Befreiung einer inneren Kraft, die nicht laut sein muss, um sich entfalten. Sie muss garnichts, sie IST.
Hinweis: Keinerlei Heilversprechen. Meine Angebote ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.
Hinweis: Die angegebenen Preise enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer.