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- Keltische Harfe: On Top of the White Rock

Live am 3. Dezember in der evangelischen Kirche in Kälbertshausen. Das Stück beschreibt einen Bach im Wald. Er zeigt Variationen der Wahrheit. Was ist Wahrnehmung? Was ist wahr? Jede Perspektive eröffnet neue Blickwinkel.

- Keltische Harfe: Der Bach

Live am 3. Dezember in der evangelischen Kirche in Kälbertshausen. Das Stück beschreibt einen Bach im Wald. Er zeigt Variationen der Wahrheit. Was ist Wahrnehmung? Was ist wahr? Jede Perspektive eröffnet neue Blickwinkel.

- Keltische Harfe: Scarborough Fair

Ein mittelalterliches Lied über eine unerfüllbare Liebe. Eine Freundin erzählt der anderen, dass sie auf den Markt nach Scarborough geht, um dort Kräuter zu kaufen. Da erinnert sich die andere an ihre große Liebe, die sie dort kennengelernt hat. Aber erst wenn er ihr ein Kleid ohne Nähte näht, wenn er ihr ein Stück Land zwischen dem Meeresschaum und dem Meeressand schenkt, können sie zusammenkommen. Also niemals.
Ich habe mir erlaubt, auf dieses wunderschöne Lied eine kleine Improvisation zu machen.

- Keltische Harfe: Son a Cistr

Dieses Lied kennst Du vielleicht unter dem Titel "was wollt ihr trinken, sieben Tage lang ...". Das Original ist allerdings wesentlich älter und stammt aus der Bretagne. Der Text ist gälisch und handelt von Freude und Leid durch übermäßigen Genuss von Apfelwein, also Cidre! Da kann es schon mal passieren, dass ein frisch verheirateter Gatte zu Hause vor verschlossenen Toren steht, weil die Gattin es vorzieht, ohne einen schnarchenden Herrn mit Cidre-Fahne zu schlummern!

- Keltische Harfe: Der Weg

Mal ist der Weg gerade, offen und leicht, ein andermal geht es durch dichtes Gestrüpp. Es ist mein Weg, ich kenne ihn. Meine Kraft führt mich. Dann erscheinst Du und weckst etwas Tiefes in mir. In meinem Spiegelbild erkenne ich Dich. Auch im Nebel funktioniert mein innerer Kompass, und zur richtigen Zeit am richtigen Ort geschieht das Wunder. Alles wird bunt und sinnlich und voller Freude! Wir kommen an in einander.

- Keltische Harfe: Juni

Dieses Stück ist einmal in einem Juni entstanden. Lustig prasselten die Regentropfen auf die Fensterscheibe. Ich habe versucht, die frische saubere Frühsommer-Atmosphäre in beschwingte Töne zu fassen. Da ich das Stück in den folgenden Jahren immer auf dem Geburtstag einer lieben Freundin gespielt habe, die im Juni Geburtstag hat, ist es ihr gewidmet.

- Keltische Harfe:
Bobby Casey's, Captain O'Cane

Immer wieder mal komme ich gerne zu meinem musikalischen Wurzeln zurück. Die liegen in der Folk-Music, speziell in der irischen Musik. Hier spiele ich "Bobby Caseys" (trad.) und "Captain O'Cane" (Turlough O'Carolan). Diese Stücke habe ich von meinem irischen Harfen-Idol Patrick Ball herausgehört. Er spielt sie wesentlich komplexer als ich, aber er ist halt auch ein echter Ire ;-) Ich finde einfach, diese Musik muss unbedingt gespielt werden. Mir macht es großen Spaß, und Dir hoffentlich auch beim Zuhören! Die Fotos im Video sind übrigens nur "fast" irisch, knapp daneben, aus einem Wander-Urlaub in Schottland.

- Keltische Harfe: Das Küken

Es ist ein Drachenküken!
Es steht stellvertretend für alle Prozesse, in denen eine bisherige Enge zugunsten einer neuen Freiheit überwunden wird. Kurz vor dem Ebenen-Übergang verdichtet sich das Bisherige, und es braucht mehrere Anläufe, bis die Entfaltung in das Neue geschehen kann. Und dann: Die große neue Welt!

- Keltische Harfe: Wellen

So gerne ich auch elektronische Musik mache (z.b. CDs SANDANANDI, DOUNGANANDI), manchmal spiele ich auch gerne einfach nur Harfe.Ich habe einen starken Bezug zur Wahrnehmung der Welle. Für mich besteht alles aus Wellen, alles fließt. Wellen überlagern sich, sie haben die Struktur der Ähnlichkeit gemeinsam und sind doch jede völlig eigen. Es ist die Unendlichkeit der Vielfalt, in der die Schöpfung alles strömen lässt. In diesem Stück versuche ich, mein Gefühl zum Thema Wellen musikalisch mit Wiederholungen und Überlagerungen auszudrücken.

- Keltische Harfe: Trotzdem

Dieses Stück beschreibt ein Gefühl der Stärke, die aus dem Überleben kommt. Egal was war, es hat zur Erfahrung und Erkenntnis beigetragen, auch wenn manche Erfahrungen erst viel später als Geschenke erkannt werden können.

   Anand

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